Monday, January 11, 2010

Mohammeds wahres Gesicht ist schwer zu ertragen

Daniele Dell’Agli - Die Welt - Berlin, 8-1-10


Nach dem Attentat auf den Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard wird wieder über die Grenzen der Satire gestritten. Dabei vergessen viele, um wen es hier eigentlich geht, beklagt der Philosoph Daniele Dell’Agli. Schließlich startete Mohammed seine Karriere als Karawanenräuber und Mörder.

Der schwelende Streit um die dänischen Mohammed-Karikaturen glimmt nach dem Attentat gegen ihren Zeichner Westergaard wieder auf, und alle Beteiligten tun so, als ob sie nicht wüssten, warum.

Die einen, moslemische Verbandssprecher und islamophile Europäer, machen nach wie vor verletzte religiöse Gefühle geltend, die je nachdem mit verbaler Empörung oder mit gewaltsamen Aktionen geschützt bzw. geahndet werden müssen; die anderen machen das Grundrecht auf Meinungsfreiheit geltend, das sie je nachdem für unantastbar oder für begrenzt – in Ausnahmefällen – suspendierbar erklären.

Alle sind sich jedoch darin einig, dass die Mohammed-Karikaturen deswegen Anstoß erregen, weil ihre Darstellung der Gestalt des Propheten nicht gerecht wird. Die einen nennen das Verleumdung, die anderen Satire.

Nun gibt es zwar viele Definitionen von Satire, doch keine, die den Tatbestand der Unwahrheit oder der Lüge beinhaltet; stets wird konzediert, dass satirische Darstellungen allenfalls übertreiben, um – in polemischer oder unterhaltender Absicht (beides schließt sich nur in Deutschland aus) – den Wahrheitskern eines Skandals oder eines im übrigen allgemein bekannten Missstands zu verdeutlichen.

Mehr noch: Die allgemeine Bekanntheit des jeweiligen historischen, politischen oder biografischen Hintergrunds ist sogar Voraussetzung für die satirische Absicht, sie würde sonst wirkungslos verpuffen. Worauf zielt die satirische Attacke in diesem Fall?

Ganz einfach darauf, dass der Begründer des Islam seine Karriere als Karawanenräuber und Mörder begonnen und als Herrscher von Medina Attentate auf politische Gegner sowie den Genozid an den dort ansässigen jüdischen Stämmen befohlen hat. Das sind historisch auch unter moslemischen Gelehrten unstrittige Tatsachen, die mindestens jedem Gebildeten der Nordhemisphäre hinlänglich bekannt sind.

Die Karikaturen, genauer: eine einzige der inkriminierten Zeichnungen hat an diesen wenig rühmlichen Auftakt islamischer Welteroberung erinnert – und damit offensichtlich sowohl viele Moslems als auch die meisten Verfechter demokratischer Werte hoffnungslos überfordert.

Diese, weil sie ihr publizistisches Berufsethos verleugnen müssen, um jede mehr als halbherzige Verteidigung der Karikaturen – also jede Verteidigung nicht nur der Form, sondern auch des Inhalts nach – zu vermeiden, die, wie sie fürchten, unabsehbare Reaktionen der ohnehin ständig gereizten islamischen Befindlichkeiten zur Folge haben könnte.

Jene, die selbsternannten Vertreter des Islams, weil die Konfrontation mit dem wahren Gesicht des Propheten für sie, die doch nach seinem Vorbild zu leben trachten, unerträglich sein und um jeden Preis verleugnet werden muss – am besten indem man dafür sorgt, dass ausschließlich über die Verletzung ihrer „religiösen Gefühle“ gesprochen wird.

Beide Parteien sind also nach wie vor nicht bereit, sich dem eigentlichen Gegenstand der von den Karikaturen (die schon deshalb alles andere als „dumm“ oder „plump“ sind) provozierten Auseinandersetzung zu stellen: dass islamische Attentäter sich nicht nur im Einklang mit dem Geiste vieler Koransuren und der meisten ihrer Kommentare wissen, sondern sich für ihre Bluttaten obendrein auf das persönliche Vorbild Mohammeds berufen können.

Für alle anderen Anhänger seiner Religion, die weiterhin vergeblich – im Duett mit ihren linksliberalen Apologeten – mit den Trommeln einer angeblichen Islamophobie rasseln, um diesen fatalen Zusammenhang zu verschleiern, hat das allerdings integrationspolitische Folgen.

Solange sie nicht bereit sind, die historische Autorität des Propheten ebenso kritisch zu relativieren wie seine Lehren, können sie einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus, der schon theologisch widersinnig wäre, nicht für sich reklamieren.

Und solange sie glauben, im Europa des 21. Jahrhunderts nach Weisungen und Regeln aus dem Orient des 7. bis 10. Jahrhunderts leben zu sollen, brauchen sie nicht darüber klagen, dass man ihnen zutraut, jederzeit auch den kriegerischen Losungen ihres Religionsstifters entsprechend zu handeln oder solches Handeln Gleichgesinnter gutzuheißen.

Daniele Dell’Agli ist Philosoph und Literaturwissenschaftler in Berlin.

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Wednesday, December 02, 2009

Moslims zijn te lichtgeraakt

Uit der Tagesspiegel van 30 november, verfrissend geluid in het Minarettendebat

30-11-2009 - HAMED ABDEL-SAMAD - tagesspiegel

In Europa wird ein Maulkorb schneller gefertigt als jedes Gegenargument. Ein Gastkommentar des Politikwissenschaftlers und Historikers Hamed Abdel-Samad.

Europas Auseinandersetzung mit dem Islam befindet sich noch im infantilen Zustand. Infantil sind ebenfalls die Anforderungen und Ambitionen vieler Euro-Muslime. Das jetzt häufig als überraschend bezeichnete Votum der Schweizer gegen den Bau von Minaretten kommt mir in keinster Weise überraschend vor. Es ist eine natürliche Folge des Auseinanderdriftens der politischen und der öffentlichen Meinung bezüglich des Islam in ganz Europa. Während weite Teile der europäischen Bevölkerung berechtigte Ängste vor dem Islam haben, sehen die meisten Politiker die jüngste abrahamitische Religion und deren Anhänger als Bestandteil Europas. Sie liefern ihrer Bevölkerung dafür aber keine schlagkräftigen Argumente.

Aus Angst oder aus politischem und wirtschaftlichem Kalkül wird eine Appeasementpolitik gegenüber dem Islam betrieben, während die Ängste der eigenen Bevölkerung aus der politischen Debatte ausgeblendet werden. Nur im Rahmen einer scheinheiligen Integrationsdebatte tauchen diese Bedenken verkleidet wieder auf. Jedem Politiker, der es wagt, sie offen zu thematisieren, wird sofort Populismus und Stimmungsmache vorgeworfen. Eine Anzeige der Grünen gegen den Betroffenen wegen Volksverhetzung lässt gewöhnlich nicht lange auf sich warten. Und so wird der Maulkorb schneller gefertigt als jedes Gegenargument. Ergebnis: Das Volk verhetzt sich selbst, und die Angst vor dem Islam schlägt in Ressentiments um.

Für Nietzsche entsteht ein Ressentiment aus dem subjektiven Gefühl, ständig ungerecht behandelt zu werden. Und so sieht er die Psychologie des Ressentiments als Selbstvergiftung durch eine unvollzogene, gehemmte Rache. Rachegedanken, die nicht ausgeführt werden, seien laut Nietzsche wie ein Fieberanfall, den man nie loswird. Diese Metapher erklärt sowohl die antieuropäischen Ressentiments seitens der Muslime als auch antiislamische Ressentiments seitens der Europäer. Beide sind Ergebnis eines jahrhundertealten Fieberanfalls, der sich durch Misstrauen, Unehrlichkeit und unvollzogene Wutausbrüche nährt.

Vor acht Jahren entschied sich ein wütender Moslem, seinen Rachegelüsten freien Lauf zu lassen und jagte die Twin Towers von New York in die Luft. Er hat den Ton angegeben und seitdem tanzen wir alle nach seiner Pfeife. Die dänische Zeitung „Jyllands Posten“ antwortete vier Jahre später und platzierte eine Bombe im Turban des Propheten. Aufgebrachte Moslems gingen auf die Straße und bewarfen westliche Botschaften mit Molotowcocktails, um den Vorwurf des Terrorismus von ihrem Propheten abzuwenden. Kurz danach warf der Papst in seiner Regensburger Rede dem Islam vor, unvernünftig und gewalttätig zu sein. Wiederum gingen Muslime, unvernünftig und gewalttätig, auf die Straße, um auch diesen Vorwurf zu entkräften.

„Jyllands Posten“ brach mit den Mohammed-Karikaturen ein Tabu und so verlor das Land seine Jungfräulichkeit. Nun scheint auch die Schweiz ihre Unschuld verloren zu haben. Dafür bin ich den beiden Ländern sehr dankbar. Diese beiden Vorgänge haben keine neue Realität geschaffen, sondern die Gemütslage beider Seiten deutlicher gemacht. Europa hat Angst vor dem Islam, und Moslems wissen nicht, wie sie darauf reagieren können. Die Maulkörbe, die die Muslime den Islamkritikern zu verpassen versuchten, bewirkten genau das Gegenteil. Die islamische Überempfindlichkeit gegenüber Kritik führte zur Entstehung einer verkrampften Streitkultur, wo deutliche Meinungen unerwünscht waren.

Nach dem 11. September begnügten sich die islamischen Gemeinschaften in Europa mit Lippenbekenntnissen zu der Demokratie und leisteten kaum Beitrag zur Aufklärung. Als wäre nichts passiert, forcierten sie den Bau von repräsentativen Moscheen weiter, ohne die örtliche Bevölkerung dafür reichlich zu sensibilisieren. Oft gingen sie mit der Brechstange in die Debatte und gingen auf die Ängste und Bedenken ihrer Nachbar nicht ein. Statt sich der Debatte zu stellen, sind die meisten Muslime in Europa mit sich selbst beschäftigt. Ihre unreflektierte Verteidigung des Islam und ihre nur zögerliche Distanzierung vom Terrorismus ließen die Angst und das Misstrauen der Europäer ihnen gegenüber wuchern.

Dänemark und die Schweiz haben ihre Jungfräulichkeit verloren, und das ist gut so. Die kleinen Staaten haben angefangen und bald werden die großen auch folgen. Auch wenn es vielen nicht passt, finde ich es besser, wenn die Menschen laut und deutlich sagen, wie sie denken und was sie empfinden. Erst dann kann man ihnen antworten.

Ich hoffe, Moslems in der Schweiz und überall auf der Welt werden dieses Mal anders reagieren und das Votum der Schweizer als Anlass für eine differenzierte Debatte ohne große Emotionen sehen. Ich hoffe ebenfalls, dass Schweizer und Europäer erkennen werden, dass der Baustopp von Minaretten oder Moscheen kein Beitrag zur Abwehr gegen den fundamentalistischen Islam sein kann. Denn wenn Ali mich mit einem Messer bedroht, hilft es überhaupt nicht, wenn ich seinem Kind den Spielball wegnehme!

Der Autor ist Politikwissenschaftler und Historiker an der Universität München und Autor des Buches „Mein Abschied vom Himmel. Aus dem Leben eines Muslims in Deutschland“ (Fackelträger).

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Wednesday, November 25, 2009

De Beschavingsmachine

Ico Maly en zijn nieuwe boek De Beschavingsmachine. Promotionele Analyse. Getuige van het ware linkse geloof in Bildung und der gute Mensch. Voor de meerwaardezoeker...

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Sunday, November 16, 2008

Jongeren en hun islam


Jonge moslims willen absoluut participeren in de Nederlandse samenleving, maar dan wel in grote mate binnen kaders die hun culturele en religieuze identiteit respecteren en faciliteren. Dat deze dubbele wens een delicate evenwichtsoefening inhoudt en bron van spanningen kan zijn, zal duidelijk zijn.

Hierna volgen de conclusies en aanbevelingen uit het rapport "Jongeren en hun islam -Jongeren over hun ondersteuning als moslim in Nederland" door Trees Pels, Marjan de Gruijter, Fadoua Lahri. Met medewerking van: Majone Steketee, Jodi Mak en Marjolijn Distelbrink, Oktober 2008, Verwey-Jonker Instituut en Instituut voor Multiculturele Ontwikkeling FORUM.

"De jongeren in dit onderzoek maken duidelijk dat zij graag deelnemen aan de samenleving, maar zij willen dat wel kunnen doen vanuit de eigen identiteit. Dit recht om ‘zichzelf te zijn’ betekent voor een deel van hen ook opkomen voor het recht om hun religieuze identiteit in het publieke domein gestalte te geven en dit niet te hoeven verloochenen. Deze bevinding staat niet op zichzelf. Op grond van recent grootschalig onderzoek stellen Entzinger en Dourleijn (2008) eveneens dat moslimjongeren vergeleken met tien jaar terug meer ruimte claimen voor hun eigen opvattingen en minder bereid zijn tot aanpassing in cultureel/religieus opzicht.
Daarentegen tonen autochtonen zich minder bereid dan voorheenom de allochtonen deze ruimte toe te staan, aldus voornoemde auteurs. Zoals ook aangekaart is in de tweede expertmeeting ligt hier een potentiële spanningsbron.

Niettemin komt duidelijk en consistent uit het onderzoek naar voren dat jongeren het bij het vinden van hun plaats als moslim in Nederland niet alleen af kunnen. Zij zijn zich bewust van het gevaar van de slachtoffermentaliteit en van het belang van eigen initiatief,maar missen vaak de nodige steun vanuit hun omgeving. Dit geldt zowel voor het gezin als voor de instituties daarbuiten met zorg voor jeugd, of het nu om zelforganisaties als de moskee gaat of om reguliere organisaties: zij sluiten onvoldoende aan bij de steunbehoeften van de jongeren. Leeftijdgenoten – die het ook niet allemaal weten – en internet vormen nu voor velen het voornaamste houvast.

De behoeften van jongeren lopen uiteen. Ze liggen op het gebied van empowerment, bijvoorbeeld door coaching in het omgaan met lastige vragen over de islam of met krenking; betrouwbare schriftelijke informatie; uitwisseling met leeftijdgenoten; bijeenkomsten met geleerden en deskundigen om te consulteren. Ook hebben de jongeren behoefte aan toegankelijke moskeeën en jeugdvoorzieningen, ruimte voor expressie van hun (religieuze)identiteit op school en werk en acceptatie door en overbrugging van
de kloof met de samenleving. Om de jongeren te helpen zich beter thuis te voelen in Nederland is naast een beweging van ‘onderop’ ook een beweging van ‘bovenaf’ nodig: van onderop gaat het om het afleggen van de slachtofferrol en om ondersteuning van activisme en initiatief van jongeren zelf; van bovenaf om ruimte in conventionele structuren, zowel die van een zelforganisatie als de moskee als van reguliere voorzieningen en organisaties.

Beide bewegingen, zoveel is ook duidelijk, kunnen niet zondereen duw in de rug. Jongeren hebben ondersteuning en faciliteiten nodig om tot actie en inspraak en vooral om tot continuïteit daarin te komen. Langs deze weg kunnen zij ook ijveren voor een grotere toegankelijkheid van moskeeën. Anderzijds hebben algemene
instellingen een sterke legitimatie, beleidserkenning, nodig om ruimte te creëren voor nieuwe Nederlanders en hun nieuwe eisen. Recentelijk is hierin vooruitgang geboekt doordat de overheid diversiteitsbeleid voor de jeugd agendeert in de beleidsbrief Diversiteit in het jeugdbeleid, medio 2008 uitgebracht door de
ministeries van Wonen, Werken en Integratie en Jeugd en Gezin. Deze beleidsbrief kondigt een actieprogramma aan dat ertoe moet leiden dat het bereik en de toegankelijkheid van algemene voorzieningen voor jeugd en gezin voor nieuwe Nederlanders verbeteren.

Voor het ondersteunen van behoeften die geïnspireerd zijn vanuit religieuze identiteit kan echter het argument van de scheiding tussen kerk en staat alsnog een sta-in-de-weg vormen. Vanuit dit onderzoek en vanuit het Nederlandse (staats)recht zijn enkele overwegingen aan te voeren om de impasse te doorbreken. Ten eerste is
integratie in de maatschappij gebaat bij enige ruimte voor de eigen identiteit, een argument dat ruimschoots wordt gestaafd door uitspraken van de jongeren in dit project en door ander onderzoek. Ten tweede gaat het vaak eerder om ondersteuning van door de religie geïnspireerde maatschappelijke activiteiten, zoals de jongeren in dit onderzoek herhaaldelijk onder de aandacht brachten. Ten derde, en nog relevanter, hebben individuen en groepen inNederland het recht om vanuit hun eigen religie of levensbeschouwingte spreken en te handelen, ook in de publieke sfeer. Dit recht wordt aangeduid met het begrip ‘inclusieve neutraliteit’.

‘Inclusieve neutraliteit geeft ruimte aan culturele, religieuze en levensbeschouwelijk diversiteit van burgers. De overheid draagt zorg voor gelijke behandeling, biedt soms ondersteuning maar mag niet de ene religie of levensbeschouwing voorrang geven boven de andere. (…) Om de gelijkheid van alle godsdiensten en levensbeschouwingen daadwerkelijk te garanderen kan de overheid in voorkomende gevallen groepen die achterblijven extra ondersteunen’, zo valt in de recent uitgekomen Amsterdamse Notitie Scheiding Kerk en Staat (2008:6) te lezen.

Kort samengevat kunnen we concluderen dat zowel ondersteuning van jongeren zelf gewenst is, vanuit hun eigen kracht en initiatief, als ondersteuning door structuren meer op de behoeften van jongeren toe te snijden. Bij het laatste kunnen we nog verschil maken tussen een zelforganisatie als de moskee en reguliere organisaties.
Dit brengt ons tot de formulering van drie categorieën aanbevelingen, die wij hierna achtereenvolgens kort uitwerken:
• ondersteuning van eigen inbreng en initiatieven;
• openheid van de moskee;
• openheid van reguliere instellingen."


Het volledige dossier als pdf bestand downloaden

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Friday, October 10, 2008

Audio : Nahed Selim in Brussels

De Egyptisch-Nederlandse schrijfster Nahed Selim was te gast in Brussel, op uitnodiging van Wouter Hessels en mijzelf, voor een lezing over haar werk rond vrouwen en islam.

De mp3 van deze lezing, die zij hield op donderdag 9 oktober 2008, kun je hier beluisteren en/of downloaden

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Friday, October 03, 2008

Have another laugh



When the laughter at Palin's expense will have died down, especially after her acceptable performance in last night's vp debate, there's always the muslim clerics to turn to for your dose of ridicule. The last few weeks especially a good harvest of bad judgment on the part of muslim scholars has reached us from all over.

In Morocco, there was the recent fatwa declaring 9-year old girls as ready for marriage; then there was the Saudi license to kill all mice and Mickey Mouse in particular; next, and again in Saudi Arabia, a leading scholar issued a virtual death sentence on owners of television networks broadcasting "depravation and debauchery" (while in fact commenting on the wildly popular Turkish tv soap 'Noor', featuring a successful female fashion designer and her supportive husband); and now from Pakistan, comes this slice of baloney :

Pakistan President gets fatwa for 'flirting' with Sarah Palin
By Natasha Mozgovaya, Haaretz U.S. correspondent

Muslim leaders in Pakistan have issued a fatwa against the country's new president for allegedly flirting with U.S. Republican vice presidential candidate Sarah Palin at the United Nations General Assembly in New York last week.

A radical prayer leader in Pakistan said Asif Ali Zardari shamed the nation for "indecent gestures, filthy remarks, and repeated praise of a non-Muslim lady wearing a short skirt."

At the meeting between the pair, Zardari smiled, shook Palin's hand and engaged in a conversation with her. After meeting the vice presidential candidate, Zardari said he was very impressed by her.

Source : Haaretz

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Friday, September 26, 2008

New York a carnival for Ahmadinejad ?

Yes, he does it again. Iran's President Ahmadinejad is in New York, and again he's making a show of himself. Is it something in that American tapwater after all then ?

Read the mindbending interview with mister Ahmadinejad, conducted by Neil Macfarquhar for The New York Times. Find it here.

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Thursday, September 18, 2008

Aparte moslimomroep op TV ?

In de Knack reeks Pro & Contra (Knack 38ste jaargang, nr. 38, 17 september '08) argumenteer ik tegen de oprichting van een nieuwe publieke omroep voor moslims op de Nederlandse TV.

In een studio-interview bij het Nederlandse nieuwsmagazine NOVA verdedigt initiatiefnemer Radi Suudi de noodzaak en wenselijkheid van zijn plan. Herbekijk het fragment vanaf deze pagina

M'n eigen reactie in Knack druk ik af hieronder :

"Welke bedenkingen hebt u bij Zenit?

Ik ben gecharmeerd door de redenering van Radi Suudi. Ik hoop dat hij erin slaagt om de moslims en de islam te tonen die in vandaag op tv niet aan bod komt, maar ik ben sceptisch. De Nederlanders lijken er geen vragende partij voor te zijn, zelfs de seculiere moslims zeggen dat het tv-aanbod voor hen volstaat.

Als ik voorstanders hoor zeggen dat Zenit 'de ware islam moet laten zien', begin ik lichtjes te huiveren. In een omroepvereniging die zich voorstelt als islamitisch, schuilt immers het gevaar dat men zich distantieert van de grotere allochtonengemeenschap, en ook van de Nederlandse of Europese samenleving.

Zenit lijkt me niet zomaar een omroepvereniging met een breed aanbod, wel een initiatief met een halfzacht religieus opzet. Het dreigt de scheidingslijn te markeren tussen 'wij, moslims' en de rest, want de verleiding om terug te plooien op zichzelf is groot. Bevestiging zoeken in wat men is of denkt te zijn, is echter nefast. Het versterken van de islamitische identiteit kan de Nederlandse moslimgemeenschap, net als de Belgische trouwens, missen als kiespijn. De klemtoon leggen op het 'islamitische' karakter van de omroep zorgt immers niet voor toenadering, maar vergroot eerder de afstand. Liever dan een islamitische omroepvereniging, zou ik een productiehuis zien dat programma's aanbiedt waarin allochtonen een prominente plaats innemen.

Hoezo?

Dé allochtoon komt, meer nog in België dan in Nederland, te weinig aan bod. Lapidair gezegd: er is te weinig kleur op tv. Een productiehuis is, veel nadrukkelijker dan een gesubsidieerde omroepvereniging, gebonden aan de markt. Het moet z'n programma's verkocht krijgen. En om programma's te maken die gezien willen worden moet men – cruciaal – de eigen perspectieven openbreken.

Ik heb a priori niets tegen de islamitische identiteit, maar sta argwanend tegenover initiatieven die die identiteit versterken eerder dan ze terug te dringen naar het privédomein. Moslim zijn is oké. Maar kunnen we het dan samen over iets anders hebben?"

(opgetekend door Jan Jagers voor Knack)

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Tuesday, September 16, 2008

deBuren Podcast : Barnard, Bousakla, De Pauw

Herbeluister de conversatie van Johan Sanctorum met Benno Barnard, Mimount Bousakla en mijzelf, ter gelegenheid van de boekpresentatie 'De islam in Europa : clash of dialoog', in deBuren.

Link hier

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Friday, September 12, 2008

Muslim integration in Brussels and Detroit

The Brussels Institute for European Studies at Vrije Universiteit Brussel published a report on the integration of muslims in Brussels, based on a comparative study of the situation of muslims in Detroit, the city with the highest density of muslims in the US.

Download a pdf version of the report here

Some of the recommendations in the report are controversial, as they are linked to the highly contentious issues of the hijab/headscarf, the question of education and failing school careers, as well as the perceived reliance of immigrants on the welfare system.

The two leading Flemish newspapers De Morgen and De Standaard make note of the report's publication, but reveal diverging perspectives on the matter. Tellingly, De Standaard turns a quote from the report into a sensationalist headline evoking immediate and strong responses from the reader. At the same time, it is the only paper including a dissenting voice in its reporting.

Read for yourself :
De Morgen : Respect en tolerantie sleutel tot geslaagde integratie moslims

De Standaard : 'Laat moslims bidden op het werk'

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Tuesday, September 02, 2008

Kritiek is geen antisemitisme

...zo staat het in De Standaard vandaag, nadrukkelijk onderschreven door een schare eminente denkers en doeners.

Lijkt mij een correcte stelling.

Maar kunnen we dan meteen ook afspreken dat kritiek evenmin gelijk hoeft te staan aan xenofobie en/of islamfobie bijvoorbeeld ?

Dank u.

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Saturday, August 30, 2008

Victacausa : Jan Goossens tegen Van Istendael

victacausa (appendices): Jan Goossens, zoon van Paul

Jan Goossens is het niet eens met Geert Van Istendael over de islam.
How come I'm not surprised ?

VictaCausa biedt zowel het opiniestuk van Jan Goossens uit De Standaard van 30 augustus, als een korte, gevatte reactie van Marc Vanfraechem.

En ter verdere verlichting van de heer Goossens, voeg ik ook nog mijn stuk toe over de hijab. (Ook verschenen in Streven als 'Hoofddoeken en mistgordijnen', Streven, Jaargang 75, nr 1, pp: 55 - 61)

De heer Goossens ziet dringender problemen voor Brussel en de multiculturele samenleving. Werkloosheid, sociale uitsluiting, etc... Zeer terecht inderdaad. Maar wel verzoek aan zijn adres om zich objectief te bevragen over de mogelijke causale relaties en vicieuze wissels tussen de hoofddoek, religie, en de uitzichtloze socio-economische situatie van grote groepen in de migrantengemeenschap.

De Leuvense sociologie die hem zo bekend is, zal ongetwijfeld onschatbaar bijdragen tot diepere inzichten terzake...

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Thursday, August 21, 2008

Boekpresentatie : De islam in Europa

Overgenomen van de site van deBuren :

Boekpresentatie 'De islam in Europa: dialoog of clash?'
De boeken van deBuren | DI 09.09.08 | 20.00 > 21.30
deBuren, Leopoldstraat 6, 1000 Brussel
gratis

Op 9 september wordt het door Johan Sanctorum samengestelde boek De islam in Europa: dialoog of clash? bij deBuren gepresenteerd, in samenwerking met uitgeverij Van Halewyck.

Schrijver Benno Barnard, filosoof Jan De Pauw en LDD-politica Mimount Bousakla schreven elk een polemische bijdrage aan De islam in Europa. Onder leiding van Johan Sanctorum gaan zij in discussie over de vraag die ook in het boek wordt gesteld: hoe om te gaan met de islam als religie, levensbeschouwing en cultuur? Kan er sprake zijn van een integratie en verrijking, of escaleert dit tot een open conflict, waarbij het religieuze discours in toenemende mate het publieke debat domineert?

Naast de bijdragen van Barnard, Bousakla en De Pauw bevat De islam in Europa bijdragen van Geert van Istendael, Rik Pinxten, Ludo Abicht en Johan Sanctorum zelf. De auteurs stellen de zaken scherp, elk vanuit hun achtergrond.

In samenwerking met Uitgeverij Vanhalewyck

Lees ook Marc Vanfraechem in een ouder bericht : "Nadenken gaat nog het beste in de schaduw" op zijn blog
victa placet mihi causa

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Tuesday, August 05, 2008

Essay-bundel : Islam in Europa



De islam in Europa: dialoog of clash?
Johan Sanctorum (red.)


Het hoofddoekendebat, de Deense Mohammedcartoons, de heisa rond het filmpje Fitna van Geert Wilders: het ziet ernaar uit dat zich een confrontatie aan het voltrekken is, een botsing van waarden tussen de islam en de westerse moderniteit.

De tijd is voorbij dat ‘progressieve intellectuelen’ fluitend de andere kant uitkeken: er is wel degelijk een levensgroot probleem, dat in alle sereniteit, maar ook met de grootste openheid moet worden uitgeklaard. Hoe gaan we om met de islam als religie, levensbeschouwing en cultuur? Kan er überhaupt sprake zijn van een integratie en verrijking, of escaleert dit tot een open conflict, waarbij het religieuze discours in toenemende mate het publieke debat domineert?

Het boek van Jan Leyers, De weg naar Mekka, vormde een aanzet, maar de echte analyses dienden nog gemaakt te worden. In deze inhaalbeweging wil dit boek een rol spelen. Schrijvers Benno Barnard en Geert van Istendael, antropoloog Rik Pinxten, politica Mimount Bousakla, de filosofen Ludo Abicht, Jan De Pauw en Johan Sanctorum hebben zich aan tafel gezet en stellen de zaken scherp, elk vanuit hun achtergrond.

Geen wollig optimisme of doemdenken, wel een essaybundel die diep graaft, polemiseert en het debat aanvuurt.

“Het ziet ernaar uit dat Europa eindelijk toe is aan een pijnlijk maar louterend ontwaken. Ooit zullen historici zich over de vraag buigen waarom het zo lang duurde voor de westerse intellectuelen doorhadden dat hun permissieve zwaktebod desastreus moest aflopen. Heel de periode tussen 1970 en vandaag is verloren gegaan aan politiek correcte beuzelpraat van de linkerzijde, die steeds maar weer de verlichtingsfilosofie toepaste op een absoluut obscurantistische olievlek.”
(Johan Sanctorum)

Verkrijgbaar vanaf 25 augustus, uitgegeven bij Van Halewyck

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Wednesday, June 11, 2008

Virgins on a bend



Virginity is hot. The International Herald Tribune posts an article today on the growing practice of re-hymenization among young muslim women in Europe. The issue is far from new, but making headlines again since a French court recently annulled a muslim marriage, on the basis of the woman's lack of virginity.

Their case currently hangs in limbo as the Ministry of Justice has ordered an appeal of the court's ruling. But whatever its final outcome, many people fear it already may have strengthened muslim women's need to keep up appearances. Elizabeth Badinter in the IHT : "It sends these women a message of despair by saying that virginity is important in the eyes of the law. More women are going to say to themselves: 'My God, I'm not going to take that risk. I'll recreate my virginity.'"

Science is a last resort. For the price of a few thousand euros, muslims can now have their cake and eat it too. They can enjoy premarital sex and uphold the value of chastity at the same time. It seems muslim society has now finally and warmly embraced the western ethic of cynicism. Medicine in the service of tradition; deception for the sake of domestic peace; secrecy for status quo; and ends over means... Just wonderful.

It is worth pointing out that in February of 2007 Egypt's Grand Mufti issued what came to be known as the Re-hymenization Fatwa, condoning hymen reconstruction in the name of equality. Egypt's Daily News has the story.

Not surprisingly perhaps, Salon.com did a follow-up story endorsing the fatwa : "A blogger on Eteraz.org clearly spells out why this should be considered a triumph for Muslim women's rights: "What is remarkable about this fatwa is that while it accepts the underground hymen-surgery racket, it does not endorse it; it considers the practice acceptable only because it protects a woman from potential violence. The real meat of the fatwa is in its de-emphasis of the need for proof of virginity -- and in a region of the world where a woman is not considered a virgin unless she bleeds on her wedding night, this is a serious blow to entrenched un-Islamic misogynistic cultural practices."

I fail to see how exactly the practice of rebuilding the woman's hymen shifts attention away from the proof of virginity. A reinstated hymen will make women bleed as if they were 'real' virgins. So the practice of rehymenization neither de-emphasizes the need for proof, nor the reality of virginity, as the presumed 'reality' can only be, and only ever has been, derived from the proof. There are double standards at work, for the intentionality of chastity is weighed by the measure of consequential proof. This means that a lack of proof actually proves the woman's bad intentions, even if sex has nothing to do with it.

I equally fail to see how islam overrides ancient un-islamic practices by upholding the central value of these practices. Certainly, the Grand Mufti's fatwa contains elements of promise, for instance when he states that the husband too should be a virgin if he asks the same of his prospective wife; or when he indicates that islam does not differentiate between men and women. Yet, the fatwa also maintains that women should not feel forced to tell their (future) husbands about the surgery. In other words, women are allowed to deceive if it helps the peace. Conversely, if islam does not differentiate between men and women, men too can lie. Marriage in islam is an institution on shaky grounds it seems... Furthermore, such deception not only reduces the marital bond to a mere stratagem, in its inherent deceptions it allows petrified social practices to persist unchallenged.

As Dafna Izenberg points out, the re-hymenization fatwa may be the most realistic option available right now, in the struggle to protect women against backward and frustrated male minds. Doctors themselves present this sort of reasoning behind the practice that their work sustains. From an ethical point of view however, upholding the sanctity of the hymen does little to change the fundamental mind-set. I would have much preferred an islam expressing a clear refusal of the virginity test ! But perhaps, such a preferrence is insufficiently pragmatic, and much too patronizing ?

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Friday, June 06, 2008

Polling Islam

Muslims Against Sharia describes itself as an islamic reform movement, set up to "acknowledge mistakes, accept responsibilities and move forward".

M.A.S. made the press when they released a rewrite of the Qu'ran, abolishing all passages that do not sit well with the Universal Declaration of Human Rights.
The new version can be read online

Equally worth a solid look is their polling page, where problems such as the necessity of reform, and the abolition of sharia law are put before the public. Polls and results can all be consulted online here

Muslims Against Sharia can be contacted through a post office box in Omaha Nebraska, or by email via info AT reformislam DOT org. They apparently have a solid sense of humor, as the ask that death threats be sent to die AT reformislam DOT org - no kiddin'...

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Thursday, June 05, 2008

Quilliam Foundation

This looks like an interesting change from the usual :

the Quilliam Foundation

founded by two British ex-islamists, to :

- Expose and challenge the weaknesses, inconsistencies, and failings of Islamist thought and actions;
- Provide a scripturally rooted theological and ideological alternative to the rigidity of Islamism and extreme Wahhabism;
- Narrate public testimonies as to why Islamists and extreme Wahhabites (of various persuasions) abandoned these movements;
- Encourage current Islamists and extreme Wahhabites to sever ties with their movements and enter the fold of mainstream Islam;
- Advocate full integration of Muslims into Western society as citizens, not as a faith community, and counter the separatism of Islamists.

My source tells me that the entry entitled "Ed Husain wins at Doha Debates, Qatar", the proposition that "Muslism are failing to combat extremism" is an especially informative and hopeful piece of news. Check it out at the foundation's website to learn more.

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Tuesday, May 13, 2008

Neutraliteit in openbare diensten

Debat tussen professores Etienne Vermeersch en Eva Brems

Dinsdag 20 mei, 20u, De Markten, 1000 Brussel

De relatie overheid – levensbeschouwing blijft een heikel gegeven. Jarenlang is er in Europa, onder impuls van de Verlichting, gestreden voor een strikte scheiding tussen kerk en staat, voor een algemene neutraliteit van openbare diensten. De komst van migranten lijkt het vuur van deze strijd opnieuw aan te wakkeren.

Niet enkel in België, maar ook elders in Europa wordt er gedebatteerd over hoe de overheid moet omgaan met beambten en burgers die ook in openbare gebouwen voor hun (religieuze) overtuiging willen uitkomen. Sommige waarnemers proberen deze discussie samen te vatten in een botsing tussen ‘laïciteit’ en ‘actief pluralisme’. Bondig geformuleerd komt het erop neer dat laïciteit streeft naar een strikt neutrale overheid, neutraliteit die ook uitgedragen wordt door zijn ambtenaren. Actief pluralisme wil ook een overheid die iedereen, ongeacht zijn overtuiging, op eenzelfde correcte manier behandelt, maar heeft er geen bezwaar tegen dat de diversiteit van opinies en religies in de samenleving zich weerspiegelt in het ambtenarencorps.

De bekommernis om een neutrale overheid vond zijn katalysator in het hoofddoekendebat. De kranten bulkten van opiniebijdragen over het thema, op websitefora, in kantines en cafés werd er passioneel gediscussieerd. De toenemende diversiteit in de samenleving dwingt tot concrete afspraken hoe de overheid hiermee dient om te gaan. Maar bij het maken van die afspraken mag er niet over één nacht ijs gegaan worden, daarvoor voelen veel te veel mensen zich te nauw betrokken bij het debat.

Het Masereelfonds, dat als vereniging een grote pleitbezorger is van publiek debat, is blij een interessante bijdrage te kunnen leveren aan de reflectie over laïciteit en actief pluralisme. Het vond Etienne Vermeersch (prof. Em. Univ. Gent) en Eva Brems (prof. Univ Gent, voorzitter Amnesty International) bereid om hun meningen aan elkaar te toetsen. Jan De Pauw (Erasmushogeschool Brussel) was akkoord om het debat te leiden.

Afspraak voor dit inhoudsrijk en ongetwijfeld spraakmakend debat op dinsdag 20 mei 2008, om 20u in G.C. De Markten, Oude Graanmarkt 5 te 1000 Brussel. Als deelname in de onkosten wordt er respectievelijk 3 (leden Masereelfonds, gebruikelijke kortingen) en 5 euro gevraagd.

www.masereelfonds.be

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Tuesday, May 06, 2008

Re:Re:Spons : De Ziekte van de Islam


Illustratie Marijn Dionys

In het januarinummer van rekto:verso publiceerde ik, naar aanleiding van het laatste boek van Abdelwahab Meddeb en De Weg naar Mekka, het televisieprogramma van Jan Leyers, een fel besproken tekst over de culturele representatie van de islam. Diverse auteurs en specialisten voelden zich door mijn tekst uitgedaagd en namen de pen ter hand.

In het daaropvolgende nummer (maart 2008) presenteerde rekto:verso een uitgebreid dossier met teksten van Erwin Jans (Toneelhuis), Ico Maly (KifKif), Naima Charkaoui en Katleen De Ridder (Minderhedenforum) en van Lucas Catherine.

In het meinummer verschijnt nu mijn antwoord op die reacties. Lees het hier uncut.

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Monday, April 21, 2008

Mecca Time ?

A bitterly amusing piece of news from the BBC.. In case you'd forgotten, Mecca is at the center of the earth...

BBC NEWS Middle East Muslim call to adopt Mecca time

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