Monday, January 11, 2010

Mohammeds wahres Gesicht ist schwer zu ertragen

Daniele Dell’Agli - Die Welt - Berlin, 8-1-10


Nach dem Attentat auf den Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard wird wieder über die Grenzen der Satire gestritten. Dabei vergessen viele, um wen es hier eigentlich geht, beklagt der Philosoph Daniele Dell’Agli. Schließlich startete Mohammed seine Karriere als Karawanenräuber und Mörder.

Der schwelende Streit um die dänischen Mohammed-Karikaturen glimmt nach dem Attentat gegen ihren Zeichner Westergaard wieder auf, und alle Beteiligten tun so, als ob sie nicht wüssten, warum.

Die einen, moslemische Verbandssprecher und islamophile Europäer, machen nach wie vor verletzte religiöse Gefühle geltend, die je nachdem mit verbaler Empörung oder mit gewaltsamen Aktionen geschützt bzw. geahndet werden müssen; die anderen machen das Grundrecht auf Meinungsfreiheit geltend, das sie je nachdem für unantastbar oder für begrenzt – in Ausnahmefällen – suspendierbar erklären.

Alle sind sich jedoch darin einig, dass die Mohammed-Karikaturen deswegen Anstoß erregen, weil ihre Darstellung der Gestalt des Propheten nicht gerecht wird. Die einen nennen das Verleumdung, die anderen Satire.

Nun gibt es zwar viele Definitionen von Satire, doch keine, die den Tatbestand der Unwahrheit oder der Lüge beinhaltet; stets wird konzediert, dass satirische Darstellungen allenfalls übertreiben, um – in polemischer oder unterhaltender Absicht (beides schließt sich nur in Deutschland aus) – den Wahrheitskern eines Skandals oder eines im übrigen allgemein bekannten Missstands zu verdeutlichen.

Mehr noch: Die allgemeine Bekanntheit des jeweiligen historischen, politischen oder biografischen Hintergrunds ist sogar Voraussetzung für die satirische Absicht, sie würde sonst wirkungslos verpuffen. Worauf zielt die satirische Attacke in diesem Fall?

Ganz einfach darauf, dass der Begründer des Islam seine Karriere als Karawanenräuber und Mörder begonnen und als Herrscher von Medina Attentate auf politische Gegner sowie den Genozid an den dort ansässigen jüdischen Stämmen befohlen hat. Das sind historisch auch unter moslemischen Gelehrten unstrittige Tatsachen, die mindestens jedem Gebildeten der Nordhemisphäre hinlänglich bekannt sind.

Die Karikaturen, genauer: eine einzige der inkriminierten Zeichnungen hat an diesen wenig rühmlichen Auftakt islamischer Welteroberung erinnert – und damit offensichtlich sowohl viele Moslems als auch die meisten Verfechter demokratischer Werte hoffnungslos überfordert.

Diese, weil sie ihr publizistisches Berufsethos verleugnen müssen, um jede mehr als halbherzige Verteidigung der Karikaturen – also jede Verteidigung nicht nur der Form, sondern auch des Inhalts nach – zu vermeiden, die, wie sie fürchten, unabsehbare Reaktionen der ohnehin ständig gereizten islamischen Befindlichkeiten zur Folge haben könnte.

Jene, die selbsternannten Vertreter des Islams, weil die Konfrontation mit dem wahren Gesicht des Propheten für sie, die doch nach seinem Vorbild zu leben trachten, unerträglich sein und um jeden Preis verleugnet werden muss – am besten indem man dafür sorgt, dass ausschließlich über die Verletzung ihrer „religiösen Gefühle“ gesprochen wird.

Beide Parteien sind also nach wie vor nicht bereit, sich dem eigentlichen Gegenstand der von den Karikaturen (die schon deshalb alles andere als „dumm“ oder „plump“ sind) provozierten Auseinandersetzung zu stellen: dass islamische Attentäter sich nicht nur im Einklang mit dem Geiste vieler Koransuren und der meisten ihrer Kommentare wissen, sondern sich für ihre Bluttaten obendrein auf das persönliche Vorbild Mohammeds berufen können.

Für alle anderen Anhänger seiner Religion, die weiterhin vergeblich – im Duett mit ihren linksliberalen Apologeten – mit den Trommeln einer angeblichen Islamophobie rasseln, um diesen fatalen Zusammenhang zu verschleiern, hat das allerdings integrationspolitische Folgen.

Solange sie nicht bereit sind, die historische Autorität des Propheten ebenso kritisch zu relativieren wie seine Lehren, können sie einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus, der schon theologisch widersinnig wäre, nicht für sich reklamieren.

Und solange sie glauben, im Europa des 21. Jahrhunderts nach Weisungen und Regeln aus dem Orient des 7. bis 10. Jahrhunderts leben zu sollen, brauchen sie nicht darüber klagen, dass man ihnen zutraut, jederzeit auch den kriegerischen Losungen ihres Religionsstifters entsprechend zu handeln oder solches Handeln Gleichgesinnter gutzuheißen.

Daniele Dell’Agli ist Philosoph und Literaturwissenschaftler in Berlin.

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Wednesday, December 02, 2009

Over perceptie en projectie

Voor de verandering nog eens een oproep aan de liberale moslim :

30-11-2009 - Martin Gehlen itv. Alaa Al-Aswani - die zeit


Der ägyptische Schriftsteller Alaa Al-Aswani sieht nach dem Minarett-Verbot in der Schweiz liberale Moslems gefordert. Sie müssten in Europa für ein anderes Islam-Bild werben.

Frage: Herr Aswani, die Schweizer haben per Referendum den Bau von Minaretten mit überraschend klarer Mehrheit verboten. Was bedeutet diese Entscheidung?

Alaa Al-Aswani: Ich bin nicht überrascht. Ich war erst kürzlich in der Schweiz zu einer Lesung. Es ist falsch, zu denken, die Hälfte der dortigen Bürger seien Rassisten. Sie haben vielmehr Angst vor einer Religion, von der sie praktisch nichts wissen, und die in den Medien nur noch in Verbindung gebracht wird mit Terrorismus und Bomben. Zudem wird das Bild des Islams in Europa sehr geprägt von der wahhabitischen Strömung aus Saudi-Arabien, die extrem engstirnig und aggressiv ist. Wir übrigen Muslime haben bei der Aufgabe versagt, das wirkliche Gesicht des Islams zu vermitteln, seine Toleranz und seine Offenheit.

Frage: Ist die Schweizer Entscheidung Indiz für wachsende anti-islamische Ressentiments?

Al-Aswani: Wir müssen diese Abstimmung sehr ernst nehmen. Die Schweiz ist ein multikulturelles Land im Herzen von Europa. Hier leben Menschen in vier Sprachen zusammen. Die Schweiz ist eine vorbildliche Demokratie. Insofern zeigt das Votum klar, wie die Menschen in Europa inzwischen denken. Was in der Schweiz geschehen ist, kann in jedem anderen Land passieren. Ich habe keinen Zweifel, in Deutschland hätten noch mehr Leute gegen Minarette gestimmt.

Frage: Was müssen die Muslime besser machen?

Al-Aswani: Man kann von niemandem in Europa erwarten, dass er sich in seinem Leben genaue Kenntnisse über den Islam aneignet. Wie der Islam in der Welt wahrgenommen wird, das ist primär unsere Verantwortung. Ich habe den Mufti von Ägypten vor Wochen aufgefordert, einen Professor für islamische Zivilisation in die Schweiz zu schicken, damit er den Menschen dort die Bedeutung des Minaretts erklärt. Minarett bedeutet in der arabischen Sprache "Ort des Lichtes", es ist kein Kriegssymbol und hat nichts mit Gewalt zu tun.

Frage: Was war die Reaktion des Muftis?

Al-Aswani: Nichts. Er hat einen Beobachter für das Referendum entsandt, der Mann traf am Sonntag in der Schweiz ein - sozusagen nach der Abstimmung. Zum Referendum gab es ein Plakat mit Minaretten als Raketen und mit einer Frau, die voll verschleiert ist. Wir müssen dem Schweizer Volk erklären, dass die Verschleierung von Frauen nichts mit dem Islam zu tun hat. Das sind Traditionen aus der Wüste. Der Islam hat Frauen niemals vorgeschrieben, ihr Gesicht zu verdecken.

Frage: Wie aber soll diese Aufklärung Europas konkret stattfinden? Muss es mehr Zentren für islamische Kultur geben, mehr Institute für interreligiösen Dialog?

Al-Aswani: Wenn das die arabischen Regierungen machen, wird daraus nichts. Sie sind viel zu bürokratisch und korrupt. Es gibt ja schon viele Moscheen und muslimische Zentren in Europa, aber die sind dominiert von wahhabitischen Strömungen und finanziert von saudischem Ölgeld. Wie heißt es so schön - wes Geld ich nehm, des Lied ich sing. Der moderate Islam aber ist der wirkliche Islam. Wir haben viel Arbeit vor uns. Wir können nicht erwarten, dass irgendwelche wohlmeinenden Europäer sich um das Image des Islams kümmern. Das müssen wir selbst tun, die Intellektuellen, die Nichtregierungsorganisationen und Einrichtungen wie die Al-Azhar-Universität in Kairo.

Frage: Was tut die Al-Azhar-Universität, über Jahrhunderte das einflussreichste Zentrum islamischer Gelehrsamkeit?

Al-Aswani: Entschieden zu wenig, die viel zu enge Verbindung von Al-Azhar mit der ägyptischen Regierung hat die Hochschule langsam und ineffizient gemacht. Im 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert war sie ein Zentrum des offenen Islams, und Ägypten eine offene Gesellschaft. Bei uns gab es das erste Kino, die erste Frau im Parlament, wir hatten als erstes muslimisches Land das Frauenwahlrecht. Die große Wende kam Anfang der achtziger Jahre: Da hieß es plötzlich aus der saudischen Ecke, eine Frau als Schauspielerin oder Sängerin, das sei gegen die Religion. Heute gibt es in Ägypten 17 saudische TV-Kanäle, die jeden Tag diesen engstirnigen Islam propagieren. Wenn Sie vor 30 Jahren in Ägypten gesagt hätten, Frauen sollten ihr Gesicht verdecken, hätte man Sie ausgelacht.

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Sunday, November 16, 2008

Jongeren en hun islam


Jonge moslims willen absoluut participeren in de Nederlandse samenleving, maar dan wel in grote mate binnen kaders die hun culturele en religieuze identiteit respecteren en faciliteren. Dat deze dubbele wens een delicate evenwichtsoefening inhoudt en bron van spanningen kan zijn, zal duidelijk zijn.

Hierna volgen de conclusies en aanbevelingen uit het rapport "Jongeren en hun islam -Jongeren over hun ondersteuning als moslim in Nederland" door Trees Pels, Marjan de Gruijter, Fadoua Lahri. Met medewerking van: Majone Steketee, Jodi Mak en Marjolijn Distelbrink, Oktober 2008, Verwey-Jonker Instituut en Instituut voor Multiculturele Ontwikkeling FORUM.

"De jongeren in dit onderzoek maken duidelijk dat zij graag deelnemen aan de samenleving, maar zij willen dat wel kunnen doen vanuit de eigen identiteit. Dit recht om ‘zichzelf te zijn’ betekent voor een deel van hen ook opkomen voor het recht om hun religieuze identiteit in het publieke domein gestalte te geven en dit niet te hoeven verloochenen. Deze bevinding staat niet op zichzelf. Op grond van recent grootschalig onderzoek stellen Entzinger en Dourleijn (2008) eveneens dat moslimjongeren vergeleken met tien jaar terug meer ruimte claimen voor hun eigen opvattingen en minder bereid zijn tot aanpassing in cultureel/religieus opzicht.
Daarentegen tonen autochtonen zich minder bereid dan voorheenom de allochtonen deze ruimte toe te staan, aldus voornoemde auteurs. Zoals ook aangekaart is in de tweede expertmeeting ligt hier een potentiële spanningsbron.

Niettemin komt duidelijk en consistent uit het onderzoek naar voren dat jongeren het bij het vinden van hun plaats als moslim in Nederland niet alleen af kunnen. Zij zijn zich bewust van het gevaar van de slachtoffermentaliteit en van het belang van eigen initiatief,maar missen vaak de nodige steun vanuit hun omgeving. Dit geldt zowel voor het gezin als voor de instituties daarbuiten met zorg voor jeugd, of het nu om zelforganisaties als de moskee gaat of om reguliere organisaties: zij sluiten onvoldoende aan bij de steunbehoeften van de jongeren. Leeftijdgenoten – die het ook niet allemaal weten – en internet vormen nu voor velen het voornaamste houvast.

De behoeften van jongeren lopen uiteen. Ze liggen op het gebied van empowerment, bijvoorbeeld door coaching in het omgaan met lastige vragen over de islam of met krenking; betrouwbare schriftelijke informatie; uitwisseling met leeftijdgenoten; bijeenkomsten met geleerden en deskundigen om te consulteren. Ook hebben de jongeren behoefte aan toegankelijke moskeeën en jeugdvoorzieningen, ruimte voor expressie van hun (religieuze)identiteit op school en werk en acceptatie door en overbrugging van
de kloof met de samenleving. Om de jongeren te helpen zich beter thuis te voelen in Nederland is naast een beweging van ‘onderop’ ook een beweging van ‘bovenaf’ nodig: van onderop gaat het om het afleggen van de slachtofferrol en om ondersteuning van activisme en initiatief van jongeren zelf; van bovenaf om ruimte in conventionele structuren, zowel die van een zelforganisatie als de moskee als van reguliere voorzieningen en organisaties.

Beide bewegingen, zoveel is ook duidelijk, kunnen niet zondereen duw in de rug. Jongeren hebben ondersteuning en faciliteiten nodig om tot actie en inspraak en vooral om tot continuïteit daarin te komen. Langs deze weg kunnen zij ook ijveren voor een grotere toegankelijkheid van moskeeën. Anderzijds hebben algemene
instellingen een sterke legitimatie, beleidserkenning, nodig om ruimte te creëren voor nieuwe Nederlanders en hun nieuwe eisen. Recentelijk is hierin vooruitgang geboekt doordat de overheid diversiteitsbeleid voor de jeugd agendeert in de beleidsbrief Diversiteit in het jeugdbeleid, medio 2008 uitgebracht door de
ministeries van Wonen, Werken en Integratie en Jeugd en Gezin. Deze beleidsbrief kondigt een actieprogramma aan dat ertoe moet leiden dat het bereik en de toegankelijkheid van algemene voorzieningen voor jeugd en gezin voor nieuwe Nederlanders verbeteren.

Voor het ondersteunen van behoeften die geïnspireerd zijn vanuit religieuze identiteit kan echter het argument van de scheiding tussen kerk en staat alsnog een sta-in-de-weg vormen. Vanuit dit onderzoek en vanuit het Nederlandse (staats)recht zijn enkele overwegingen aan te voeren om de impasse te doorbreken. Ten eerste is
integratie in de maatschappij gebaat bij enige ruimte voor de eigen identiteit, een argument dat ruimschoots wordt gestaafd door uitspraken van de jongeren in dit project en door ander onderzoek. Ten tweede gaat het vaak eerder om ondersteuning van door de religie geïnspireerde maatschappelijke activiteiten, zoals de jongeren in dit onderzoek herhaaldelijk onder de aandacht brachten. Ten derde, en nog relevanter, hebben individuen en groepen inNederland het recht om vanuit hun eigen religie of levensbeschouwingte spreken en te handelen, ook in de publieke sfeer. Dit recht wordt aangeduid met het begrip ‘inclusieve neutraliteit’.

‘Inclusieve neutraliteit geeft ruimte aan culturele, religieuze en levensbeschouwelijk diversiteit van burgers. De overheid draagt zorg voor gelijke behandeling, biedt soms ondersteuning maar mag niet de ene religie of levensbeschouwing voorrang geven boven de andere. (…) Om de gelijkheid van alle godsdiensten en levensbeschouwingen daadwerkelijk te garanderen kan de overheid in voorkomende gevallen groepen die achterblijven extra ondersteunen’, zo valt in de recent uitgekomen Amsterdamse Notitie Scheiding Kerk en Staat (2008:6) te lezen.

Kort samengevat kunnen we concluderen dat zowel ondersteuning van jongeren zelf gewenst is, vanuit hun eigen kracht en initiatief, als ondersteuning door structuren meer op de behoeften van jongeren toe te snijden. Bij het laatste kunnen we nog verschil maken tussen een zelforganisatie als de moskee en reguliere organisaties.
Dit brengt ons tot de formulering van drie categorieën aanbevelingen, die wij hierna achtereenvolgens kort uitwerken:
• ondersteuning van eigen inbreng en initiatieven;
• openheid van de moskee;
• openheid van reguliere instellingen."


Het volledige dossier als pdf bestand downloaden

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Wednesday, June 11, 2008

Virgins on a bend



Virginity is hot. The International Herald Tribune posts an article today on the growing practice of re-hymenization among young muslim women in Europe. The issue is far from new, but making headlines again since a French court recently annulled a muslim marriage, on the basis of the woman's lack of virginity.

Their case currently hangs in limbo as the Ministry of Justice has ordered an appeal of the court's ruling. But whatever its final outcome, many people fear it already may have strengthened muslim women's need to keep up appearances. Elizabeth Badinter in the IHT : "It sends these women a message of despair by saying that virginity is important in the eyes of the law. More women are going to say to themselves: 'My God, I'm not going to take that risk. I'll recreate my virginity.'"

Science is a last resort. For the price of a few thousand euros, muslims can now have their cake and eat it too. They can enjoy premarital sex and uphold the value of chastity at the same time. It seems muslim society has now finally and warmly embraced the western ethic of cynicism. Medicine in the service of tradition; deception for the sake of domestic peace; secrecy for status quo; and ends over means... Just wonderful.

It is worth pointing out that in February of 2007 Egypt's Grand Mufti issued what came to be known as the Re-hymenization Fatwa, condoning hymen reconstruction in the name of equality. Egypt's Daily News has the story.

Not surprisingly perhaps, Salon.com did a follow-up story endorsing the fatwa : "A blogger on Eteraz.org clearly spells out why this should be considered a triumph for Muslim women's rights: "What is remarkable about this fatwa is that while it accepts the underground hymen-surgery racket, it does not endorse it; it considers the practice acceptable only because it protects a woman from potential violence. The real meat of the fatwa is in its de-emphasis of the need for proof of virginity -- and in a region of the world where a woman is not considered a virgin unless she bleeds on her wedding night, this is a serious blow to entrenched un-Islamic misogynistic cultural practices."

I fail to see how exactly the practice of rebuilding the woman's hymen shifts attention away from the proof of virginity. A reinstated hymen will make women bleed as if they were 'real' virgins. So the practice of rehymenization neither de-emphasizes the need for proof, nor the reality of virginity, as the presumed 'reality' can only be, and only ever has been, derived from the proof. There are double standards at work, for the intentionality of chastity is weighed by the measure of consequential proof. This means that a lack of proof actually proves the woman's bad intentions, even if sex has nothing to do with it.

I equally fail to see how islam overrides ancient un-islamic practices by upholding the central value of these practices. Certainly, the Grand Mufti's fatwa contains elements of promise, for instance when he states that the husband too should be a virgin if he asks the same of his prospective wife; or when he indicates that islam does not differentiate between men and women. Yet, the fatwa also maintains that women should not feel forced to tell their (future) husbands about the surgery. In other words, women are allowed to deceive if it helps the peace. Conversely, if islam does not differentiate between men and women, men too can lie. Marriage in islam is an institution on shaky grounds it seems... Furthermore, such deception not only reduces the marital bond to a mere stratagem, in its inherent deceptions it allows petrified social practices to persist unchallenged.

As Dafna Izenberg points out, the re-hymenization fatwa may be the most realistic option available right now, in the struggle to protect women against backward and frustrated male minds. Doctors themselves present this sort of reasoning behind the practice that their work sustains. From an ethical point of view however, upholding the sanctity of the hymen does little to change the fundamental mind-set. I would have much preferred an islam expressing a clear refusal of the virginity test ! But perhaps, such a preferrence is insufficiently pragmatic, and much too patronizing ?

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Monday, February 04, 2008

Darwin, Adam of Eva ?

Laat dit voor zich spreken : (uit de Zevende Dag van zondag 3 februari '08)

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